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Der Transport von Schmutzwasser über größere Entfernungen erfolgt üblicherweise durch Druckrohrleitungen. Hierdurch lassen sich gegenüber der Verlegung im freien Gefälle in der Regel trotz der zunächst höheren Kosten für die Abwasserförderungen (Pumpwerke) deutliche Kosteneinsparungen erzielen. Denkbar ist auch, das Abwasser zu heben um es dann in einer Freigefälledruckrohrleitung zu transportieren.

Bei der Herstellung von Druckrohrleitungen können sehr gut auch neue Verfahren aus dem Rohrleitungsbau zur Anwendung kommen. Insbesondere ist hier das HDD-Verfahren zu nennen, bei dem der Rohrstrang mittels gesteuerter, horizontaler Bohrung verlegt wird. Hierdurch ergeben sich Möglichkeiten bei der Trassenwahl, die in offener Bauweise nicht oder nur mit immensem Aufwand umzusetzen wären Machbar ist somit z.B. die Verlegung unter Gewässern, in Naturschutzgebieten oder in felsigen Untergründen.
 
Die Kirchnergruppe kann auf zahlreiche Projekte verweisen, bei denen die Auslegung und Planung sowie die Umsetzung von Druckrohrleitungen und Druckentwässerungssystemen von unserem Hause geliefert wurde. Hierbei wurde nicht nur die Trassierung geplant, sondern selbstverständlich auch die vollständige technische Ausrüstung sowie die Dimensionierung der Pumpstationen, der Rohrleitungen sowie der sonstigen Einrichtungen.
 
Zu unseren Auftraggebern gehören kommunale Kanalnetzbetreiber ebenso wie Industrieunternehmen mit besonderen Anforderungen hinsichtlich der Abwasserzusammensetzung.

  
Pumpstation für Mischwasserableitung                      Detailplan Pumpstation